Retro – Sonderausgabe : Sega
Hiermit heißt Euch die Scene-Gamers Redaktion zur Sonderausgabe der Retro-Ecke Willkommen, zu diesem Anlass werden wir für Euch das Unternehmen Sega unter die Lupe nehmen.



1940 bekannt unter den Namen „Standard Games“, wurden Irving Bromberg und James Humpert von ihrem Kollegen Martin Browley dazu bewegt nach Tokio zu ziehen, um dort das Unternehmen Service Games of Japan (Sega) zu gründen. 1 Jahr später wurde Sega in Japan offiziell registriert und stellte Münzautomaten für die dort stationierten US-Militärs her. 1965 fusionierte das Unternehmen mit Rosen Enterprise und entwickelte 1966 einen elektromechanischen Spielautomaten, der 1968 erschien und zu einem weltweiten Hit wurde. Selbst Industrievertreter aus Amerika und Europa reisten nach Japan um diesen Spielautomaten in westliche Länder zu importieren.
1976 stellte Sega ihr erstes kommerzielles Videospiel her, das Arcade- Boxspiel „Heavyweight Champ“. 1982 war das Jahr für Sega – dass Unternehmen feierte weltweit einen Umsatz von mehr als 214 Millionen US- Dollar und im selben Jahr führte Sega mit Astro Belt und eines der ersten 3D Spiele namens SubRoc 3D erfolgreiche Titel ein. Mit der Videospielkonsole SG-1000 hatte Sega seinen Platz in heimischen Wohnzimmern gefunden und landete somit einen großen Erfolg in Japan. 1983 wurde durch den Videospiele- Crash nicht nur Atari an den Rand des Ruins getrieben, auch Sega hatte kein schönes Jahr und bekam einen schweren Schlag und infolge dessen, wurde die US-Division des Unternehmens an „Bally Manufacturing“ verkauft. 1984 wurde Sega Amerika dank des Zusammenschlusses von Sega Japan und der CSK Corporation aufgekauft und somit ‘Sega Europe Limited’ ins Leben gerufen. Kurz darauf und es erschien der SG 1000 II (Mark II) und im Jahr 1985 darauf folgten der Mark III und das Master System.
1990 erschien die 16-Bit-Konsole Mega Drive (in den USA Genesis genannt) in Europa, damit trat Sega in direkten Konkurrenzkampf mit Nintendo. In Japan konnte die Sega Konsole zwar keine großen Erfolge verzeichnen, doch verkaufte sie sich in den USA etwas besser als Nintendos 16-Bit-Konsole ‘SNES’. Trotz alledem konnte sich Sega auch wenn die Verkaufszahlen gut waren niemals wirklich gegen Nintendo behaupten. Um jedoch noch mehr auf dem europäischen Markt zu erreichen, kaufte Sega im Jahr 1991 den Publisher „Deith Leisure“ auf. In folge dessen, bekam der Mega Drive 1992/93 ein Upgrade und Sega führte die Mega-CD ein. Die Mega-CD bot nebst höherem Datenspeicher auch zusätzliche 3D Fähigkeiten, doch einen echten Durchbruch erzielte Sega damit nie.
Während die Entwicklung der nächsten Konsolengeneration umstritten war, kam es zwischen Sega of America und Sega Japan zu einem Konflikt. Sega Japan wollte eine neue Mega Drive-Version mit einer größeren Farbpalette veröffentlichen jedoch überzeugte Joe Miller (Chef der US-Entwicklungsabteilung) den Mutterkonzern „Sega Japan“, stattdessen eine Mega Drive-Erweiterung Names “32x” herzustellen, die Polygongrafik erlaubte. Die Erweiterung war ein Flop. Am 22. November 1994 wurde der Saturn veröffentlicht, der anfangs in Japan Erfolge feierte. Bis Ende Dezember verkaufte Sega etwa 500.000 Exemplare doch am 3. Dezember 1994 betrat Sonys Playstation die Bühne, die sich zwar Anfangs mit nur knapp 300.000 verkaufte Exemplare zufrieden geben musste, sich aber dann 1995 gegen Segas Saturn durchsetzen konnte.
Ende 1995 veröffentlichte das Unternehmen ‘nVidia’ eine der ersten 3D-Beschleunigerkarten für den PC, die über Anschlüsse für Sega Saturn Joypads verfügte. 1996 entschied sich Sega dazu, wichtige Titel auf dem PC zu veröffentlichen und so wurde in Zusammenarbeit mit „MCA“ und „Dreamworks inc“ Sega Dreamworks gegründet. Am 1. Oktober 1997 entschied sich Sega dazu, mit dem Spielzeughersteller Bandai zu fusionieren was jedoch letzten Endes am weltweiten Erfolg des Tamagotchis scheiterte. Am 27. November 1998 wurde die Dreamcast in Japan veröffentlicht. Sega sagte seinen Konkurrenten erneut den Kampf an und veröffentlichte am 9. September 1999 die Dreamcast in Amerika, die nach einer dreiwöchigen Verspätung auch in Europa veröffentlicht wurde.
Mit nur 300.000 Exemplare stellte das Unternehmen im Frühjahr 2001 die Produktion der Konsole ein und gab gleichzeitig bekannt, sich gänzlich aus dem Konsolen Geschäfft zurückzuziehen und in Zukunft nur noch Software Produkte herzustellen. Am 18. März 2001 verstarb im Alter von 74 Jahren dann auch der Chef von Sega und vermachte seinem Unternehmen einen Betrag von 700 Millionen Euro. Bis heute stellt Sega noch einige Spiel-Titel wie die bekannte Sonic-Reihe her.
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Quelle: Wikipedia













